Urlaubstagebuch

Urlaubsgruß statt Montagsblues II

Diesmal aus dem malerischen Rovinj/Rovigno!

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Nach dem Festival ist vor dem Festival und so harren wir der Dinge bis es donnerstags wieder los geht.
Derweil gibts hier viel zu sehen – als Kulturerbe, Künstlerstadt und ehemalige venizianische Kolonie hat Rovinj/Rovigno einiges zu bieten.

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Kleine verwinkelte Gässchen, versteckte Galerien, (glitschglatte) Marmorsteine und konsequente Schilderpolitik auf kroatisch und italienisch – schön.

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Urlaubsgruß statt Montagsblues

Urlaubsgruß statt Montagsblues

Sonne satt, Grillduft in der Nase und Meeresrauschen im Ohr.
Eiskalter Weißwein und liebe Freunde um einen herum – richtig gut haben wirs hier.

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Ich schick euch die besten Grüße in die Heimat.

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Urlaubstagebuch: Roma– Grazie, é tutto V

Wie gut das Vatikanstadt nicht Rom ist – ich möchte keine Schatten in meiner Glorifizierung haben.
1 1/2 Stunden fürs Vatikanmuseum angestanden. Klar, fürs doppelt Eintrittsgeld hätte es „skip the line“ gegeben und fürs dreifache wahrscheinlich „skip the line in einer Papst-Sänfte oder – Kutsche“ – als Kunstliebhaber zweiter Klasse wartet man halt.
Plebejer nannte man das im alten Rom.

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Angekommen wurds dann von Raum zu Raum schlimmer – noch ganz niedlich die „Laookon-Gruppe“. Göttin Athena war sauer, weil Papa (gleichzeitig Priester) Laokoon den griechischen Trick mit dem Pferd an die Trojaner verraten hatte. Athena wollte aber die Eroberung Trojas und hat dem Papa mit die zwa Buam a Schangennest g’schickt – hier sterben sie in Marmor.

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Oder Bachuus: „Tanz ihr Huren, der Gott hat Laune“

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Dann kams in Hülle und Fülle: Fresken, Marmor, Gold und Edelsteine. Hier wurden die Arbeitskraft von Künstler gekauft und ewiges Leben, sowie Ablass versprochen, während der Plebejer hungerte. Fernländische Kunst geplündert, ergaunert, zusammen gerottet zur Preisung des eine Gottes ihrer selbst gehortet.

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Ich bin ja ein großer Fan von „darfs noch a bisserl mehr sein“, wenn aber auf einer Fläche von 7,5 km Fußweg vergoldete Fresken und Prunkdecken auf Marmorpfeilern auf Mosaikfußböden stehen und trotz all der Einzelstückschönheit sicherheitshalber aus Protztrunkenheit ein Schrank aus Porzellan oder vergoldetes Holz mit Glasinlay steht – dann wird mir schon sehr unwohl.

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Hier mal schnell nen Tannenzapfen vom Tempel des Isiskult geklaut:

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Hier mal was Nettes aus Afrika mitgehen lassen:

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Prima, warum hat man denn seine Kreuzritter Missionare Außendienstmitarbeiter!?

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Ausgestopfte Schwäne des Friedens hat man (das Arrangement heißt tatsächlich so).

Borgia ist man – naja, wobei der hat ja vor allem Zeit mit Huren, seinen Familienschererein und der inneren Machterweiterung/Unfrieden verbracht – weniger mit Raubzügen in ferne Länder.

Pffff…. Und dann die Sixtinische Kapelle – sicherlich ein Meisterwerk. Allerdings waren wir mit hunderten und aberhunderten Plebejen eingepferchten und wurden von Ordnern ermahnt keine Fotos, keine Gespräche und vor allem kein Verweilen zu betreiben.
Deshalb hier ein Bild von dieser Webseite

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Ich muss euch das Bild zeigen, denn diesen Witz in meinem Kopf kann ich nicht für mich behalte! Achtung, er kommt: zwischen Kreuzigung und jüngstem Gericht war Jesus wohl öfters im Studio….
Und: Was is mit Bartolomäus los? Hat der seine faule Haut zum drauflegen mitgebracht?

Michelangelo hat sie übrigens alle nackt gemalt – erst später lies ein Papst allen Heiligen ein Tüchle malen.

Irgendwann sind wir geflüchtet und haben uns eine große Portion Tartuffo gegönnt.

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Haben naive Strassenmalerei genossen…

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Da wär‘ der nette Herr vorm seinem Bodybuildingkurs sicherlich dabei gewesen: „Drei Vanilleeis für’n Hannes, Judas und mich, bitte.“

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Wie schnell eine Woche vergehen kann. Dolce Vita – ich nehm dich mit. Ich glaub ich hab tatsächlich jeden Tag ein Nachmittagsnickerchen gemacht.

Derweil in Nürnberg…

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Und Samstag im Walfisch…. 11 bis 18 Uhr ich freu mich wieder bei euch zu sein…

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Urlaubstagebuch: Roma – Grazie, é tutto IV

Mittag gegessen an einem meiner Lieblingsorte in Rom: auf der Terasse des Kapitols. Flugshow und Möwenbesuch bekommen.

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Der Ausblick/Anblick ist ein Traum.

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Trastevere genossen – unglaublich, dass Rom so ruhige Plätze hergibt.

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Vom Geliebte staatlich bekocht worden.

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Urlaubstagebuch: Roma – Grazie, é tutto III

Wenn du selbst beim Einkaufen geschichtsträchtige Kunst um dich hast – biste in Rom.

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Rom – die Stadt der Brunnen.

Rom hatte im 1. Jahrhundert 11 riesige Terme, 856 einfache Badeanstalten, 2 Riesenbecken für Schiffschaukämpfe, 3 künstliche Seen, 254 öffentliche Toiletten und 1300 Trinkbrunnen.
Heut sind es 3250 Brunnen mit teilweise wilden Formen – hier z. B. Angry Dolphins.

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Wollten eigentlich ins Vatikanmuseum – schon wieder 2 Stunden anstehen wollten wir aber nicht.
Engelsburg war demnach auch schön.

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Und wer hätt’s gedacht – Lord Voldemort war auch schon da.

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