nähen

Komm, wie nähen schnell Kissen

Hast du mal 10 Minuten? Dann lass uns schnell was machen. 

Ich hab hier zwar schon mal gezeigt, wie man schnell Kissen näht, aber was interessiert mich mein Geschwätz von gestern und wer findet den Eintrag überhaupt noch? 

Fakt ist, wir brauchen Kissen für den Balkon um angemessen bequem Kaffee trinken, Buch lesen, die Sonne genießen und das innere Krafttier pflegen zu können. 

Du brauchst :

Nähmaschine

Maßband 

Schere 

Faden 

Kisseninlay (Ikea, 50*50 cm, 1,99€)

Stoff (53*110cm)

So geht’s:

Kurze Seiten einfassen 


1cm umlegen und einnähen 


Stoff auf links legen und kurze Seiten ca. 5 cm überlappen lassen. 


Gegebenenfalls bügeln, aber wer sowas macht, trägt auch Fahrradhelm…


…sortiert Lebensmittel nach Alphabet, ruft für seinen Lieblingsbeitag beim ESC an und hat echt viel akkurate Zeit zur Verfügung.

Wenn du fertig bist mit diesen Gedanken und dem Perfektionisten-Bashing, nähst du die beiden offenen (langen) Seiten mit einem cm Anstand zusammen. 


Wers jetzt gern sauber hat, der fasst die Ränder ein – doppelt versteht sich, den Zeit haben wir keine. Das Krafttier ruft in die Sonne.


Das ganze Ergebnis auf rechts drehen, Kisseninlay an den richtigen Platz verfrachten und auf den Balkon rennen. 



Ich hab aus dem Stoffrest noch eine Tischdecke gemacht, um mein ästhetisches Auge und Monk – Gemüt Ruhe finden zu lassen. 

Dann hat das Krafttier für heute wieder Feierabend. 


Blog – outtake: 

Eigentlich schreibt man sowas nicht unbedingt, ich möchte aber dennoch, dass du weißt, dass nicht immer alles auf Anhieb glatt läuft. Auch bei mir nicht – eigentlich nie.

Der erste Versuch hat geschlagene 21 Minuten gebraucht und dabei war noch nicht mal ein Bügeleisen im Spiel. 


Fadendesaster, Wutanfall, Nähmaschinentherapiestunde, essentielle  Zwischenkaffee und ein durchaus kurzweiliges Telefonat kamen dazwischen. 



So ist das eben beim Bloggen und Leben, mach dir also keinen Kopf, wenns länger dauert. Probiers einfach und mach es dir schön. 

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Projekt 365 – 11. Oktober

11. Oktober – Fuchskissen selbst nähen

Hier gibts ein DIY für ein ca 35 cm großes Kissen.

Gefüttert mit Vlieseline.

Gefüllt mit Zauberwatte (Füllmaterial), Dinkel und Lavendel.

Und nicht vergessen: Eule is aus!

 

1. Du malst dir den Umriss deines Traumfuchses auf die Oberfläche mehrerer Lagen Zeitungspapier.

Mach dir keine Gedanken – du kannst das intuitiv.

Du entfernst die erste Lage und schneidest Ohren, Augen, Nase und den Fuchsschwanz zurecht.

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2. Du legst dir deinen Stoff bereit.

Grundfarbe (für den Körper)

Weiß (für die Augen, Ohren und den Schwanz)

Schwarz (Augen und Nase)

dementsprechend brauchst du Garn in den selbigen Farben. IMG_0211

3. Aufmalen (hier mit rosa Sublimatstift – ein selbstlöschender Phantomstift) und Zuschneiden.

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4. Auflegen und Feststecken.

IMG_02135. Einzelstücke mit Knopflochstich an den Körper nähen.

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5. Vlieseline auf Vorder- und Rückseite bügeln. (Am geschicktesten mit Dampf und einem zweiten Tuch, um dein Bügeleisen zu schonen.)

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6. Körner mit Lavendel mischen und in kleine Stoffsäckchen (Reststoff) nähen.

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7. Front und Rückseite auf links vernähen und versäumen. Bereich für´s Wenden und Füllen freihalten.IMG_0220

8. Wenden, Füllen (Zauberwatte und Duftmischung) und Vernähen.IMG_0222

9. Optional: Schleifchen oder Fliege nähen! -> Projekt 25. April

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10. Duftende Fuchskinder beherbergen.

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Viel Spaß beim Nähen oder beim Kaufen:

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Ich könnte bei dir wohnen.

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Sich suche ein Zuhause.

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Riech mal wie ich dufte!

 Nachtrag am 18. November

Eine aufmerksame Leserin hat mich darauf hingewiesen, dass Wärmekissen nur mit CE Ausweis verkauft werden dürfen.

Um euch vor explodierenden Füchsen zu schützen, nehm ich die drei aus dem Verkauf.

Für all die, die Gefahr lieben, bei denen nichts auf dem Spiel steht und ein gewisser Nervenkitzel zum guten Ton gehört, gibts jetzt ein Gewinnspiel.

 

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Projekt 365 – 13. März

13. März – Tapetentüten

1. Schnapp dir einen Tapetenrest und schneide dir die passende Größe zurecht.

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2. Schnapp deine Nähmaschine und „zickzacke“ die Seiten aufeinander.

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3. Schnappe dir Klettverschluss und klebe die Öffnungen aufeinander.

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4. Mach ganz viel davon und erfreue deine Umwelt.

 

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Projekt 365 – 10. Februar

10. Februar – Wir nähen uns einen Shopper

Nachhaltigkeit darf das Thema sein. Lasst euch nur keine Plastiktüten geben, die bilden letztendlich Banden im Meer und ersticken Wale.

Deshalb nähen wir uns einen Shopper um unser Gemüse, Dosenfleisch oder Sektchen in der Gegend herum zu tragen.

Die Ohren, Scheren und Nadeln gespitzt, so gehts:

 

1. Maße von eurer Lieblingseinkauftasche klauen.

Ich verwende die eines Kosmetikdiscounters (links zu sehen), die allerdings beim auskochen eingelaufen ist und jetzt glücklicherweise die perfekte Größe besitzt.

    MustertascheRechts zu sehen: Endprodukt Tom und Jerry als die besten Einkaufsberater.

2. Nimm den schönsten Stoff, den du auftreiben kannst. Schnitt drauf und los gehts. Das genormte Jutebeutelmaß beträgt übrigens 37 cm x 40 cm, falls dir also der Sinn nach Normbeuteln steht: Schneide zwei Stoffstücke in 39 cm x 42 cm (Nahtzugabe je 1 cm pro Seite) zu.

Stoff

Vergess die Henkel nicht. Dazu noch mal zwei ca 10 cm breiten Steifen individuell lang zu schneiden (je nachdem ob dir mehr nach Umhängetasche oder Tragetasche ist, oder aber wie lang deine Arme sind und wie groß du bist).

3. Bügeln hilft übrigens wirklich. Also bügle dir eine saubere Falz in den Henkel (auf links) und eine saubere Abschlusskante in die Tasche.

Zuschnitt

4. Näh was das Zeug hält. Einmal rundherum. Wenns sauber sein soll (z. B. wenn es für andere gemacht ist 😉 ) säume den Rand ein.

Randnähen

5. Näh die Henkel auf links mit ca. 1 cm Rand, stülp sie um und bügel nochmal alles pfirsichglatt.

Henkel

Steck die Henkel unter den Taschensaum und näh sie richtig fest! (Falls du oder dein Beschenkter mal Magnumflaschen spazieren tragen solltet.)

6. Erfreu dich an deinem Werk!

10. Februar

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Projekt 365 – 18. Juni

18. Juni – Umnähen

 

Meine Nähmaschine ist kaputt – wahrscheinlich etwas sehr simples, leicht zu reparieren. Ich schätze mal was mit „Transport“…aber was weiß ich schon.

Und vorallem ich will nähen und nicht reparieren.

Aus Trotz ist meine Nähmaschine in den Schrank gewandert und schmollt jetzt dort ihren Schrankarrest ab!

Zum Einsatz kam seine Nähmaschine – und ich sage es nicht zum 1. Mal:

„Gut ist,  wenn der Mann eine Lehre als geprüfter Hauswirtschafter abgeschlossen hat!“

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