Montagsblues

Wider dem Montagsblues 

Heute ganz kurz und knackig. 

Bildung in schöner Atmosphäre und gleichgesinnter Gesellschaft genießen – definitiv Gründe gegen den Montagsblues.

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Wider dem Montagsblues

Ach ja, eigentlich ist der Montag nur halb so schlimm, wenn man sich ihn schön macht. 5 Dinge, die meinen Montag bereichert haben. 

1.Himbeerzucker

300g Zucker

Mark einer Vanilleschote

100 g Himbeeren

Angeriebene Schale einer Zitrone

Himbeeren pürieren, restliche Zutaten vermengen, auf Backpapier auslegen, ca. 5 Stunden bei 50 Grad und leicht geöffneter Backofentür trocknen lassen. 

Zwischenzeitlich festwerdenden Zucker zerkrümeln. 

In Gläser füllen. Fertig. 

Zugegeben, ich habs nur gemacht, weil ich pinken Zucker wollte. 

2. Über alte Bilder lachen. 

Foto aus dem Freizeitpark Thurn – Westernstadt. Vater, Tante, Cousin und ich. Muss 1987 gewesen sein, also schlappe 30 Jahre her. Wir haben wirklich nie, nie, nie so aufregende und funky Events wie Fotoshootings in Freizeitparks gemacht, ich weiß gar nicht, warum ausgerechnet das entstanden ist. Aber immer wenn ich es sehe, muss ich herzhaft lachen. Es hängt übrigens im Gang meiner Tante und sie hat es mir netterweise abfotografiert und zukommen lassen. 

3. Das Balkon-Entspannungs-Eldorado ist fertig. Der bestellte Schaumstoff ist geliefert worden, so dass ich die Bezüge nähen konnte. Ein herrliches Nest.

4. Die Sammelbestellung von Emma sind da. Unter diesem Motto tragen wir gern das selbe Outfit.


5. … und der Rest des Abends gehört den Büchern. 

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Wider dem Montagsblues

5 Dinge, die heute glücklich machen. Und du bist selbstverständlich eingeladen mitzumachen. 

1. Gestaunt wie opulent der Garten nach 10 Tagen Abwesenheit erblüht. Der Sommer ist meine liebste Jahreszeit. 

2. Die eigene Ernte stolz bewundert. Danke an meine Gießfee, du hat einen großartigen Job gemacht. 

3. Lutz bewegt, der hatte es aber auch wirklich nötig und hat sich gefreut. Von einem ältern Pärchen im Mercedes an der Ampel belehrt worden, dass ihr Oldtimer bei dem Nieselwetter in der Garage steht. Schee, Hagel versteh ich ja noch, aber bei Regen? Ja danke und fahrt jetzt bitte heim eure rosa Hemden bügeln, sowie die Handschuhe falten. Eure Ausfahrt kommt dieses Jahr noch *toitoitoi* Daumem gedrückt für das perfekte Wetter. 21 Grad, leicht bewölkt (wegen möglicher Lackschäden durch Sonneneinstrahlung), Westwind.

4. Einen tollen Korb mit lauter Pröbchen geschenkt bekommen und gleich ganz viel ausprobiert. 

5. Super gesunden Granatapfelsaft getrunken, früh ins Bett gekuschelt  und ein neues Buch angefangen zu lesen. 

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Wider dem Montagsblues

5 Dinge die heute glücklich machen, du bist eingeladen mitzumachen.

Seit gestern bin ich in Genua, um ehrlich zu sein, fällt es mir nicht schwer bei Sonne und Strand glücklich zu sein. Es ist so einfach. 

1. Der Ausblick um 7 Uhr morgens am noch leeren Strand. Lediglich Fischer gehen ihrer Arbeit nach und die ersten Kreuzfahrtschiffe – nicht zu verwechseln mit Kreuzfahrer – erreichen den Hafen. 


2. Das Cafe eröffnet: der erste Cappuccino um 7:30 Uhr. Eine italienische Rentnerclique bestehend aus Silberrücken und Golden Girls entert den Strand lautstark. Besonders gefällt mir Paolo, ich denke er hat die Synchromstimme des Paten gesprochen. Jeder einzelne der Gruppe wird so herzlich begrüßte, dass man meinen könnte, es war gestern gar nicht so sicher, ob er heute noch auftaucht.

Später werde ich von Möwengekreische erwachen und etwas Zeit brauchen zu verstehen, dass es gar keine Möwen, sondern das Hyänenlachen der Golden Girls ist, die aus einem roten Samttäschchen einen überdimensional großen Dildo zaubern und rumgehen lassen. 

Leider kann ich aufgrund der Sprachbarrieren hierzu keine weitern detaillierten Auskünfte über diese denkwürdige und bizarre Situation geben. 

3. Lifehacks des Sommers: 

a) Vorausschauend PET Wasserflasche halb gefüllt liegend einfrieren, auffüllen und ziemlich lang kühles Wasser haben. Geht übrigens auch als Weinschorle, hat aber zwangsläufig dem Harald Junhke Effekt und eignet sich daher eher für die Nachmittagsstunden. 

b) Sprühflasche mit Rosenwasser füllen, um die Haut zwischenzeitlich angenehm zu kühlen. 

c) Schwarzer Biografie lesen – ich muss sagen, die liegt jetzt seit 2 Jahren eingeschweißt im Regal und ich gab die eigentlich aus Verlegenheit mitgenommen, falls die Literatur ausgeht. Mittlerweile bin ich so gefesselt und kann das Buch nur wärmstens weiterempfehlen. Es ist nicht nur amüsant, ehrlich, treffend und mit einem liebevollen selbstkritischen Blick geschrieben, sonder äußerst informativ und trotz wandelndem Frauenbild hochgradig aktuell. 

4. Ich hab das dringende Bedürfnis meinen Geldbeutel in den Supermarkt zu werfen und Oliva die Kassierin anzuschreien: Hier nimm alles, aber bau mir den gleichen in Deutschland nebenan. 


Es gibt wirklich alles was ich brauche! Alles!

5. Flanieren. Was für ein schöner Zeitvertreib.

Hab übrigens meine neue Berufung gefunden. Diese wunderschöne brachliegende Terasse mit angrenzendem zerfallenem Hotel. Mach hier eine Pension für betuchte Rentner auf die auf ihr Kreuzfahrtschiff warten. 

Als aufmerksamer Blogleser kennst du das ja schon, ich überleg schon wieder hier zu bleiben. 

Tendiere grade zu Casa Dolce Vita könnte aber auch spontan Pension Erika werden. Jedenfalls bräuchte es jemanden, der mit mir das Ding herrichtet. Freiwillige vor! Und wenn du schon kommst, bring doch bitte für Sonntag, Brezen, Obazder, Radieschensalat und Rettich mit. Ein Frühschoppen wäre grad recht, das fehlt hier etwas. 

Dafür winkt dieser Ausblick und da könnte man jetzt echt nicht klagen. 

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Wider dem Montagsblues

5 Dinge, die den Tag schöner gemacht haben. Du bist eingeladen mitzumachen.

1. Spargelzeit. Endlich. Und wenn du in Franken wohnst, solltest du dir das perfekte Spargelsalat Rezept deiner Familie aneignen, um richtig zu punkten. 

Wahrscheinlich ist, dass du sicher einen Arbeitskollegen hast, der frischen Spargel vom Hof beziehen kann. Oder zumindest kennst du sicher einen, der einen kennt, der jemanden kennt, der Spargeldealer ist. 

Um richtig effektiv zu arbeiten, solltest du in professionelles Werkzeug investieren. 

Ich hab ganze 3,49 € ausgegeben und kann diesen Turboschäler guten Gewissens weiterempfehlen. Scharfes Ding. 

20 g Butter, Wasser, Salz und Zucker zum kochen bringen, Spargel für 15 – 20 Minuten kochen und vergesst den verdammten Zitronensaft nicht. Keine professionelle Ahnung warum, ich denke es geht um die Farbe. Irgendwas mit Säure, aber eben nicht vergessen.

Zwischenstopp: Geschmacks- und Konsistenztest. (Ja, jetzt überleg mal ruhig, wie ich das Bild gemacht hab.) 

Spargel abgießen, Sud auffangen. 

500 ml Sud mit 3 EL Öl (ich nehm da ganz rebellisch Oliven- statt Rapsöl), 3 EL Apfelessig, Zucker, Salz und Pfeffer nach Geschmack als Marinade anmachen. 

Spargel dazu und ziehen lassen. 

Hier guckt schon mal der Schnittlauch vorbei, der kommt aber erst kurz vorm servieren dazu. 

2. Die Passionsblumen zeigen ihre spektakulären Farben. 


3. Rest vom Geburtstagskuchen gegessen. Rezept für die Zitronentarte gibt’s morgen. 


4. Bezauberndes After – Geburtstagsgeschenk von den vermutlich besten Arbeitskolleginnen der Welt bekommen. Die wissen halt was ich brauch und dass ich total auf Fortbildungen abfahre. Auch in Gin kam man seinen Doktor machen. 


5. Erste Urlaubsvorbereitungen getroffen: während andere überlegen was man in Mailand und Genua ansehen könnte, überleg ich in was ich Mailand und Genua sehen will. 

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