Was bisher geschah

Wider dem Montagsblues 

5 Dinge, die deinen Montagsblues schmälern. 

Hier sind meine. Oder kurz gesagt – ein Grund:

Ganz klar Urlaub, der wischt den Blues weg. Um so schöner Urlaub im geliebten Italien. 

Ob jetzt der Gardasee Italien ist oder eine deutsche Kolonie, darüber lässt sich streiten. Irritiert war ich schon, als beim Zahlen im Laden auf deutsch kassiert wurde. Man spricht deutsch! Leider: das bringt so Stilblüten mit sich wie: „Papa, ich will so nen Schbinna, son’n Fidschidschbinna.

 Ich hatte auch gleich ein bisschen Angst, dass Gerhard Polt mit nem Augustiner aus dem Spar kommt. 

Dafür wohnen wir zumindest italienisch – also ein bisschen im unkontrollierten und auf den ersten Blick zusammenhangslosen Dekorausch unserer Airbnb Hosts. 

 




Liebe steckt halt immer in Details und davon gibt’s hier reichlich.

 

Nicht nur in der Wohnung, sondern auch in den Häuserecken und jeder sich bietenden Nische, aber das wissen wir Italien- und IkonenliebhaberInnen ja. 


Mit dem richtigen Filter wird dann auch aus dem bewölkten Limone eine sonnige Erinnerung und alles ist wieder gut. Vor allem der Hauswein, der ist recht gut.


In diesem Sinne: piacere. Muss los, gleich ist blaue Stunde und damit meine ich tatsächlich die Zeit schöne Fotos zu schießen. 

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VintageFreitag

Ich hab von meiner ehemaligen Arbeitskollegin und Freundin Katrin dieses hinreißende Set, bestehend aus Aschenbecher und Eiskübel, gerettet aus dem Partykeller ihrer verstorbenen Oma, geschenkt bekommen. 

Es wird ein ehrenvollen und gebührenden Platz erhalten. 

Der Umstand dieses unverhofften Geschenks hat mich dazu gebracht über Katrins Oma nachzudenken. 

Vorallem zwei Dinge sind mir ganz präsent. 

Wir waren schon lange oder gerade eben aus dem elterlichen Wohngemeinschaften ausgezogen und durften in der urlaubsbedingten Abwesenheit von Katrin Eltern Pool und Laube nutzen. Nur eine Sache hatten die Eltern daheim gelassen: die Oma. 

Um zum Sommerdomizil zu gelangen musste man durch Omas Wohnung, so hatte sie uns – Anfang 20/Mitte 20 – und unsere lässige Gartenparty voll im Blick. Ich bin zu extremer Höflichkeit erzogen, trotzdem glaub ich, fand mich die Oma ziemlich schräg. 

Rückblickend und gerade auf dieses Poolbild blickend mit Brautschleier im Haar wundert mich das eigentlich auch nicht mehr sonderlich. 

Der zweite bleibende Gedanke an die Oma blitzt tatsächlich jedes Mal auf, wenn jemand stirbt. 

Katrins Oma pflegte zu sagen: Wenn einer stirbt, nimmt er zwei mit. 

Zu ihren Lebzeiten und zum damaligen Zeitpunkt durchaus abergläubisch angehaucht, haben wir dann scharf beobachtet, welche Todesfälle sich – mehr oder minder zufällig – zur gleichen Zeit ereignen. 

Weniger durch solche Zufälle überrascht – weil gestorben wird halt immer – geht mir dieser Satz dennoch jedesmal wir eine mantrische Prophezeiung durch den Kopf. 

Richtig schön find ich allerdings den Gedanken, dass wir alle Spuren in anderen Hirnen hinterlassen und darum geht’s ja auch. Katrins Oma hat jetzt auch eine Spur in meiner schrägen Wohnung hinterlassen, damit hätte sie sicher nicht gerechnet. 

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Wider dem Montagsblues 

Heute ganz kurz und knackig. 

Bildung in schöner Atmosphäre und gleichgesinnter Gesellschaft genießen – definitiv Gründe gegen den Montagsblues.

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Wider dem Montagsblues

Ach ja, eigentlich ist der Montag nur halb so schlimm, wenn man sich ihn schön macht. 5 Dinge, die meinen Montag bereichert haben. 

1.Himbeerzucker

300g Zucker

Mark einer Vanilleschote

100 g Himbeeren

Angeriebene Schale einer Zitrone

Himbeeren pürieren, restliche Zutaten vermengen, auf Backpapier auslegen, ca. 5 Stunden bei 50 Grad und leicht geöffneter Backofentür trocknen lassen. 

Zwischenzeitlich festwerdenden Zucker zerkrümeln. 

In Gläser füllen. Fertig. 

Zugegeben, ich habs nur gemacht, weil ich pinken Zucker wollte. 

2. Über alte Bilder lachen. 

Foto aus dem Freizeitpark Thurn – Westernstadt. Vater, Tante, Cousin und ich. Muss 1987 gewesen sein, also schlappe 30 Jahre her. Wir haben wirklich nie, nie, nie so aufregende und funky Events wie Fotoshootings in Freizeitparks gemacht, ich weiß gar nicht, warum ausgerechnet das entstanden ist. Aber immer wenn ich es sehe, muss ich herzhaft lachen. Es hängt übrigens im Gang meiner Tante und sie hat es mir netterweise abfotografiert und zukommen lassen. 

3. Das Balkon-Entspannungs-Eldorado ist fertig. Der bestellte Schaumstoff ist geliefert worden, so dass ich die Bezüge nähen konnte. Ein herrliches Nest.

4. Die Sammelbestellung von Emma sind da. Unter diesem Motto tragen wir gern das selbe Outfit.


5. … und der Rest des Abends gehört den Büchern. 

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VintageFreitag

Ich mag ja Halstücher. Was ich nicht mag: Tücher am Hals. Wofür sie sich aber einwandfrei eignen ist einen Bad Hairday zu einem einwandfreien Laune Tag zu verwandeln. 

Ich ersteh meine Tücher im Gebrauchtwarenhof für maximal Eineneurofuchzich und das ist eine Investition in den Tag, die ich jedem empfehlen würde. 

Ich hab über die Jahre recht schöne ergattert. 
Am liebsten sind mir allerdings Souvenirtücher. 

Ich denk dann immer, dass sie ursprünglich in einer ganz besonderen, ausgelassenen Stimmung erworben wurden und die Geschichte tragen sie mit sich rum. 

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