Wider dem Montagsblues

Montage sind keine Lieblingstage. Um sie zu ertragen, muss man die Augen offen halten. 5 Dinge, die den Montag erträglich gemacht haben oder sogar ganz schön. 

Hier ein Beispiel, du bist natürlich dazu eingeladen mitzumachen. 

1. Vom Lieblingsazubi ein Bild gemalt bekommen. 

Schulischer Auftrag war eine Platzkarte „mit dem verbindenden Element von Azubi und Ausbilder“ für den Ausbilder zu gestalten, aufgrund dieser wissen soll, wo man – beim Anleitertreffen in der Schule – sitzt. 5 Minuten in der Berufsschule und ich hab mich gleich mal mit Leistungsdruck konfrontiert gesehen. Hat mein Azubi gut gemacht. Ein Blick hat genügte, hätte ihn knuddeln können, wollte ihn aber nicht bloßstellen vor den Klassenkameraden. 

2. Den perfekte Biskuitboden gebacken. 

Ging ganz einfach:

6 Eier, Päckchen Vanillezucker und 220 g Zucker für 15 Minuten in der Küchenmaschine aufschlagen, 280 g feines Mehl und 2 Tl Backpulver gesiebt reinriesseln lassen und unterheben. In gefetteter Form bei 175 Grad für 50 Minuten backen. 

3. Die perfekte Zitronenbuttecreme dazu. 

150 ml Sahne aufkochen, 300 g weiße Kuvertüre gehackt in erkalteter Sahne auflösen, für 3 Minuten schlagen, 250g weiche Butter und 4 EL Limoncello dazu. 

4. Ich bin ja immer mehr so „huschhusch“ bei Sachen und ein Fondant mit Deko war echt ne Herausforderung. Ich hab aber gewusst, dass ich mich echt über das Ergebnis freue – nennt mich: Eishockeytortengott. Und ja, Papa wird 63, nicht 13. Freut sich bestimmt trotzdem. 

5. Und weil nicht alles Eishockey und Kuchen ist (aber fast) freu ich mich jetzt auf einen gemütlichen Abend mit Trash TV – endlich hat das Leben wieder einen Sinn, oder zumindest der Montag. 

Wider dem Montagsblues

5 Dinge, die dem Montag den Schrecken nehmen. Bist eingeladen mitzumachen. 

1. Als Kind bin ich in einer Siedlung aufgewachsen, in der zweimal im Jahr der Sperrmüll abgeholt wurde. Das waren immer zwei ganz besondere Tage, denen ein Zauber inne wohnte. Wir Nachbarskinder sind dann herum gelaufen und haben gestöbert, was es so gibt. Nach Hause nehmen durfte ich nichts, man wollte ja Müll los werden und nicht den der Nachbarn horten. Einmal hab ich eine ganze Kiste 70er Jahre Barbie Klamotten gefunden, die hab ich dann mit meiner Freundin Mareike ganz feierlich geteilt, im Waschbecken liebevoll gewaschen, getrocknet und gut im Barbieschrank verstaut. Heute darf ich alles mitnehmen, was mein Herz begehrt, es gibt aber keinen angekündigten Sperrmüll in der Stadt und die Leute stellen nichts mehr zauberbehaftetes auf die Straße. Nur die Exfrau von Hans, die hat mir einen Gefallen getan und weiß es gar nicht, dass ich jetzt einen Nachbarsschatz beherberge. 


2. Blumen vom Schwiegertigers Garten geplündert und aufgestellt. In diesem Zusammenhang heimlich über den Planzennamen „Mutterkraut“ geschmunzelt. 


3. Brückentag ist Zeit für Quatsch. 

a) Bill und Scarlett in Lost in Translation 

b) Gilde Revival – weil das neue Spiel  (endlich nach 10 Jahren) erst Mitte Oktober kommt – ihr seht mich dann vielleicht Wochen nicht mehr. 

Ja, Bombengrafik – für 2007! 

4. Back to Blue – Jeans Farbe von Dylon probiert. Einwandfrei. Funktioniert. Rock und Hose gleichzeitig gefärbt. Bin sehr zufrieden. Offensichtlich versteht Dylon meinen Jeansfarbewunsch exakt so gut, wie meine Frisörin den Wusnch nach Targaryen-Malfoy-Blond verarbeiten kann. 


5. Lieblingskochapp befragt – Kptn Cook weiß halt Bescheid. 

Gnocchiauflauf – so läufts: 

 

Scharlotten, Knoblauch und Tomatenmark in Öl anbraten. Gewürze, Tomaten, Gnocchi, passierte Tomaten, Sahne dazu. Alles in eine Auflaufform packen mit Mozzarella bedecken und bei 150 Grad für 20 Minuten in den Ofen. Basilikum drauf und servieren.

Wider dem Montagsblues 

5 Dinge, die deinen Montagsblues schmälern. 

Hier sind meine. Oder kurz gesagt – ein Grund:

Ganz klar Urlaub, der wischt den Blues weg. Um so schöner Urlaub im geliebten Italien. 

Ob jetzt der Gardasee Italien ist oder eine deutsche Kolonie, darüber lässt sich streiten. Irritiert war ich schon, als beim Zahlen im Laden auf deutsch kassiert wurde. Man spricht deutsch! Leider: das bringt so Stilblüten mit sich wie: „Papa, ich will so nen Schbinna, son’n Fidschidschbinna.

 Ich hatte auch gleich ein bisschen Angst, dass Gerhard Polt mit nem Augustiner aus dem Spar kommt. 

Dafür wohnen wir zumindest italienisch – also ein bisschen im unkontrollierten und auf den ersten Blick zusammenhangslosen Dekorausch unserer Airbnb Hosts. 

 




Liebe steckt halt immer in Details und davon gibt’s hier reichlich.

 

Nicht nur in der Wohnung, sondern auch in den Häuserecken und jeder sich bietenden Nische, aber das wissen wir Italien- und IkonenliebhaberInnen ja. 


Mit dem richtigen Filter wird dann auch aus dem bewölkten Limone eine sonnige Erinnerung und alles ist wieder gut. Vor allem der Hauswein, der ist recht gut.


In diesem Sinne: piacere. Muss los, gleich ist blaue Stunde und damit meine ich tatsächlich die Zeit schöne Fotos zu schießen. 

Wider dem Montagsblues

Ach ja, eigentlich ist der Montag nur halb so schlimm, wenn man sich ihn schön macht. 5 Dinge, die meinen Montag bereichert haben. 

1.Himbeerzucker

300g Zucker

Mark einer Vanilleschote

100 g Himbeeren

Angeriebene Schale einer Zitrone

Himbeeren pürieren, restliche Zutaten vermengen, auf Backpapier auslegen, ca. 5 Stunden bei 50 Grad und leicht geöffneter Backofentür trocknen lassen. 

Zwischenzeitlich festwerdenden Zucker zerkrümeln. 

In Gläser füllen. Fertig. 

Zugegeben, ich habs nur gemacht, weil ich pinken Zucker wollte. 

2. Über alte Bilder lachen. 

Foto aus dem Freizeitpark Thurn – Westernstadt. Vater, Tante, Cousin und ich. Muss 1987 gewesen sein, also schlappe 30 Jahre her. Wir haben wirklich nie, nie, nie so aufregende und funky Events wie Fotoshootings in Freizeitparks gemacht, ich weiß gar nicht, warum ausgerechnet das entstanden ist. Aber immer wenn ich es sehe, muss ich herzhaft lachen. Es hängt übrigens im Gang meiner Tante und sie hat es mir netterweise abfotografiert und zukommen lassen. 

3. Das Balkon-Entspannungs-Eldorado ist fertig. Der bestellte Schaumstoff ist geliefert worden, so dass ich die Bezüge nähen konnte. Ein herrliches Nest.

4. Die Sammelbestellung von Emma sind da. Unter diesem Motto tragen wir gern das selbe Outfit.


5. … und der Rest des Abends gehört den Büchern.