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Sonntag – alle waren draußen!

Die neidfördernden Facebookeinträge zum Thema “ hach, wie scheissgeil, wir sitzen in der Sonne blabla“ hielten sich heute echt in Grenzen – kein Wunder, jeder der nicht mit 40 Grad Fieber im Bett lag, war unterwegs.

Der Liebste und ich auch. Wir wanderten in die Nachbarstadt, hatten Mittagessen in einer Kneipe in selbiger ich meine ersten Weggehversuche unternahm – gefühlt 1920. Interessanterweise gibts da immer noch die selbe Karte, deshalb bestellte ich sehr nostalgisch das gleiche (Salat, griechisch,klein) und Tatsache: manche Dinge ändern sich nie – unglaublicher Geschmacksflashback.

Ich hatte mal von einem gelesen, der hatte das bei RICHTIGEN Butterhörnchen und ich konnte bis heute Mittag nur ahnen was er meint. Beeindruckend – so eine Rückführung in ein früheres Leben.

Den Rest des Tages verbrachten wir mit den üblichen Stormtrooper, einigen Walker und natürlich He-Man und seinen Feinden.image-9image-6image-19Nun ja auf einer Comicbörse.

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She Ra auf dem schicken fliegenden Einhorn – toll, durfte ich immer bei meinem Freund Christian spielen (ca um die Jahrhundertwende)

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Wundert mich jetzt nicht mehr, dass ich so einhornaffin bin.

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Echt richtig gute Bilder gesehen – mehr davon (spannender, themenbezogen und sauflustig unter ww.rimsend.de) gibts auf diesem Blog Rimsend. Mit sehr viel Geschick inzidiert der Blogger wunderwunderwunderschöne skurrile Szenen.

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Hier noch eins von vielen tollen Dioramen der Star Wars Fans Nürnberg e.V.

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 und ich mit einem AT-ST, mit dem ich die Sonne im Wald genossen haben.

Wie wars bei euch so?

Übrigens gibts gleich ne neue Comicflachfrau im Shop – kennt ihr doch noch oder:

Are we there yet? Are we there yet? Are we there yet?

(Und entsprechende weitere Aussagen, wie: ich muss aufs Klo, ich will Pommes/Eis/Spielen..)

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Gibts hier.

Auf einen guten Montagsblues.

Eure Freulein.

 

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Wider dem Montagsblues

Gehörst du (wie ich) zu den Kindern, die am Ende der Ferien geweint haben, weil das “süsse in den Tag leben vorbei war” und der (Schul-)Alltag dich wieder hatte?

Heute weine ich nicht mehr, aber trauere schon am Sonntag Abend dem Wochenende hinterher.

Mit Grauen erwarte ich den Montag(, der sich meist als gar nicht so schlimm erweist.) Und heute ging es dann auch!

Um dem Montagsblues vorzubeugen, hab ich beschlossen mit ganz besonders offenen Augen durch die Welt zu gehen und 5 Dinge oder aber mehr zu finden, die mich an diesem Montag glücklich machen. Die es vielleicht sogar wert sind, sich an einem Sonntag Abend ungeduldig darauf zu freuen.

Du bist herzlich eingeladen mitzumachen!

Gib dem Montag eine Chance, vielleicht hält er wertvolles für dich bereit.

1. Ich hatte einen echt schönen Montag – mit einem echt schönen Ausgehabend, der so ganz unfaschingshaft, aber glorreich verlief. Allerdings hat der mich meine Restgesundheit gekostet, so dass ich komplett flach liege.

Dennoch hier – wenn auch verspätet und nur kurz: Der Montagsblues.

2. Ab in die Playoffs – seit Sonntag steht das fest, deshalb mal schnell „Eishockey – Das Spiel, seine Regeln und ein Schuss übertriebene Härte“ lesen.

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3. Ich hab nen neuen Stempel – und ich liebe ihn! Voller Hyperantrieb voraus!

IMG_05424. Ich versuch mich in fleißig sein, hab wirklich schöne Spielkarten erworben und für Freuleinzwecke umfunktioniert.

IMG_0545 IMG_0544 IMG_05435. Endlich komm ich dazu diese Blumen in Haarblumen umzufunktionieren.

IMG_0548IMG_0547IMG_0554Gibts jetzt auch zu bestellen und zwar hier! 

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Im Walfisch

Man muss nicht Jona,Pinocchio oder Thunfisch heißen, um im Bauch eines Walfischs zu verweilen.

4 Freunde musst du sein – zumindest sind es die 4:

Die beiden Studentinnen Barbara Zinecker und Charlotte Grunow, sowie die Künstler Cris Benkert und Odour Odessa haben ein Wahnsinnsprojekt auf die Beine gestellt:

Jeden Samstag verkaufen sie handgemachte Kostbarkeiten aus der Nürnberger und Umgebung unter der Woche kümmern sie sich noch um Marketing, Promotion, Workshops und die Kunstschaffenden.

Keine große Kunst, tun Einzelhändler ja auch, aber die 4 tun das ehrenamtlich, um Kreativen, Kunsthandwerkern und Designern aus der Region die Möglichkeit zu bieten, Teil eines Ladens zu werden – ganz ohne das Risiko, die hohen Kosten und den Aufwand eines eigenen Geschäfts.

Das verdient einen fetzen Applaus!

IMG_0518Neben einem monatlich wechselnden Motto, inkl. entsprechende Monatstisch im Walfisch, steht es den Ausstellern frei sich zu präsentieren:

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Bunt zusammen gewürfelt – das machst wahrscheinlich aus – bietet der Walfisch eine wilde und gelungene Mischung an (Semi)Professionellen Künstlern der Region.

Offen jeweils Samstag von von 12 bis 19 Uhr is Walfischzeit.

Was dich noch erwartet?

  • März: Märzhase
  • April: Hans im Glück
  • Mai: Auf die Arbeit, fertig, los!
  • Juni: Tischlein, deck’ dich
  • Juli: Hitzefrei
  • August: Wald und Wiese

Und manchmal auch unter der Woche, dann is aber Workshopzeit. Mehr darüber erfährst du bei facebook oder unter www.walfisch.de

 

 

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Vintage Freitag – Bei Eders.

Vintagefreitag auswärts! Freulein geht hier frühstücken! – Ich muss euch das vorstellen, ich bin nämlich verliebt:

Heute bei den Eders im Café Eders. – was Elke und Robert und natürlich ihre Lieben da auf die Beine gestellt haben, verdient große Anerkennung.

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Hier regiert die Detailverliebtheit, der Hang zur Perfektion und die Hingabe zu den kleinen Freuden des Lebens.

Aus einem 200 Jahre alten Scheune wird ein wunderschönes Café, aus alten Dachziegeln individuelle Bodenfliesen, aus einem alten Ladeneingang der Tresen.

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Die Sammelleidenschaft und der Wunsch nach etwas Eigenem – einem individuellen Lokal – treibt die beiden an.

IMG_0530 IMG_0529Jede Ecke dieses Lokals wurde mit viel Liebe arrangiert – angenehmer weise wirkt das nie überladen oder aufgesetzt.

IMG_0537Jeder Tisch ist eigen – alte Spitzentischläufer, Kandelaber, Zuckerdöschen, Sitzkissen, Stühle, Bilder reihen sich aneinander.

Eigen wie das Publikum: rüstige Rentner, Paare mit und ohne Kinder, Freundinnen – hier findet jeder seinen Platz.

IMG_0526Das ganze Arrangement strahlt eine angenehm verspielte Authentizität aus, ohne dabei altbacken oder museumsartig zu wirken.

Dazu gibts natürlich regionales, leckeres, selbstgemachtes und  Bioprodukte auf den Tisch – dazu den besten Kaffee der Stadt. (Mädels! Die Baristaausbildung hat sich gelohnt!)

IMG_0534IMG_0535IMG_0536Wem es besonders gut schmeckt, darf sich auch ausgewählte Produkte für zu Hause mitnehmen.

IMG_0527Oder kommt einfach wieder und wieder und wieder und wieder.

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Spitalstraße 1

90513 Zirndorf

0911 59829028

offen is hier:

Mi – Do: 09:00 – 19:00
Fr: 09:00 – 22:00
Sa: 09:00 – 12:00
So: 09:00 – 19:00

 Eders. bei facebook

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Wider dem Montagsblues – 24. Februar

Gehörst du (wie ich) zu den Kindern, die am Ende der Ferien geweint haben, weil das “süsse in den Tag leben vorbei war” und der (Schul-)Alltag dich wieder hatte?

Heute weine ich nicht mehr, aber trauere schon am Sonntag Abend dem Wochenende hinterher.

Mit Grauen erwarte ich den Montag(, der sich meist als gar nicht so schlimm erweist.) Und heute ging es dann auch!

Um dem Montagsblues vorzubeugen, hab ich beschlossen mit ganz besonders offenen Augen durch die Welt zu gehen und 5 Dinge oder aber mehr zu finden, die mich an diesem Montag glücklich machen. Die es vielleicht sogar wert sind, sich an einem Sonntag Abend ungeduldig darauf zu freuen.

Du bist herzlich eingeladen mitzumachen!

Gib dem Montag eine Chance, vielleicht hält er wertvolles für dich bereit.

1. Fleißig lernen – der Urlaub kommt!

IMG_05252.Streetart Nürnberg – die Partei „Die Guten“ haben wieder zugeschlagen

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3. Streetart C & A

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4. Ganz speziell und genial – schauts euch mal an. Natürlich eine ganze Folge!

 

5. Es wird gebastelt… am Blog und Shop und überhaupt!

Seid gespannt – und nicht genervt: gut möglich, dass es zu Komplikationen kommt und ihr euch schwer tut freulein.com  in dieser Kalenderwoche zu erreichen.

Was kleines, lustiges, schnelles mit auf den Weg durch die Woche – der geht eigentlich immer:

FotoArnold Böcklin „Meeresidylle“ 1887 via

Ich könnte mich kaputt lachen. Wieder und wieder und immer noch, wenn ich nur daran denke.

Eine Geschichte, die beim Erzählen nicht lustig ist und nicht lustiger wird, die einem selbst aber aufgrund der Situationskomik jahrelang hinterher irrt und im Hirn umher spukt.

Und es begab sich zu einer Zeit, als ein noch unvermähltes Paar eine Stadt erkundete:

2009 Wien – Schloß Belvedere

Der damalige Freund und ich flanieren also durch diese altehrwürdigen und wirklich schönen Gärten, Parkanlagen und zuletzt durch die Hallen gefüllt mit dem Duft der Schätze dieser Welt: großartigen Skulpturen und Bildern. Begleitet vom Hintergrundgeräusch leidenschaftlichflüsternd diskutierender Kunstliebhabern.

Böcklin´s Meeresidylle zog mich gleich an und so hing ich unbestimmte Zeit vor diesem Gemälde – gedanklich beschäftigt mit folgenden, um sich kreisende Fragen:

Was zum Teufel hat es mit der Robbe auf sich?

Ist es die familiäre Hausrobbe, die ebenfalls gerettet werden muss?

Eine vorsorgliche Beute für späteren Strandgang?

Der Rucksack seines Kindes in Form einer Robbe?

Weshalb wirkt die Mutter gepresst wütend auf sein Mitbringsel?

(Seinen Blick nach zu urteilen, weiß er um diese Wut oder befürchtet er selbige. – Hatte es schon frühere Robbenintermezzo gegeben?)

Bekommen ein blonder Mann und eine dunkelhaarige Frau nach den Mendelschen Gesetze einen rothaarigen hyperaktiven Gnom?

Wie alt mag dieses aufgeregte Kind sein und weshalb trägt es einen Gürtel?

Wie kann es so behändig über instabile Koffertrümmer und glitschige Planken wetzen?

Und warum überhaupt – ist das seine Privatrobbe?

In mir selbst kichernd versunken, stand ich also da – wahrscheinlich mehrere Minuten, plötzlich schallt es hinter mit trocken vom Liebsten:

„Und wie heißt des Bild? „Da hat der Papa des beste draus g´macht“, oder was?“

Ich musste das Schloß verlassen – wirklich! Lachtränensalven platzend, Kunstliebhaber (ver)störend, Böcklins Meeresidylle vor meinem inneren Auge und all den offenen Fragen.

In diesem Sinne –

Dein Freulein Yvonne

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