Archiv Mai 2017

Komm, wie nähen schnell Kissen

Hast du mal 10 Minuten? Dann lass uns schnell was machen. 

Ich hab hier zwar schon mal gezeigt, wie man schnell Kissen näht, aber was interessiert mich mein Geschwätz von gestern und wer findet den Eintrag überhaupt noch? 

Fakt ist, wir brauchen Kissen für den Balkon um angemessen bequem Kaffee trinken, Buch lesen, die Sonne genießen und das innere Krafttier pflegen zu können. 

Du brauchst :

Nähmaschine

Maßband 

Schere 

Faden 

Kisseninlay (Ikea, 50*50 cm, 1,99€)

Stoff (53*110cm)

So geht’s:

Kurze Seiten einfassen 


1cm umlegen und einnähen 


Stoff auf links legen und kurze Seiten ca. 5 cm überlappen lassen. 


Gegebenenfalls bügeln, aber wer sowas macht, trägt auch Fahrradhelm…


…sortiert Lebensmittel nach Alphabet, ruft für seinen Lieblingsbeitag beim ESC an und hat echt viel akkurate Zeit zur Verfügung.

Wenn du fertig bist mit diesen Gedanken und dem Perfektionisten-Bashing, nähst du die beiden offenen (langen) Seiten mit einem cm Anstand zusammen. 


Wers jetzt gern sauber hat, der fasst die Ränder ein – doppelt versteht sich, den Zeit haben wir keine. Das Krafttier ruft in die Sonne.


Das ganze Ergebnis auf rechts drehen, Kisseninlay an den richtigen Platz verfrachten und auf den Balkon rennen. 



Ich hab aus dem Stoffrest noch eine Tischdecke gemacht, um mein ästhetisches Auge und Monk – Gemüt Ruhe finden zu lassen. 

Dann hat das Krafttier für heute wieder Feierabend. 


Blog – outtake: 

Eigentlich schreibt man sowas nicht unbedingt, ich möchte aber dennoch, dass du weißt, dass nicht immer alles auf Anhieb glatt läuft. Auch bei mir nicht – eigentlich nie.

Der erste Versuch hat geschlagene 21 Minuten gebraucht und dabei war noch nicht mal ein Bügeleisen im Spiel. 


Fadendesaster, Wutanfall, Nähmaschinentherapiestunde, essentielle  Zwischenkaffee und ein durchaus kurzweiliges Telefonat kamen dazwischen. 



So ist das eben beim Bloggen und Leben, mach dir also keinen Kopf, wenns länger dauert. Probiers einfach und mach es dir schön. 

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Baby is back

Und damit meine ich nicht mich, sondern Lutz, den Opel, der letztes Jahr so schwer am Heck verwundet wurde und die volle Aufmerksamkeit eines – wie sagt man fränkisch so schön –  „Blechbatschers“ brauchte. 

Jetzt fahren wir wieder. Ich ihn oder er mich, so genau hab ich über unsere Beziehung noch nicht nachgedacht. 

Wir sind schon wieder seit über 3 Wochen unterwegs und es hat sich etwas verändert. Unsere Beziehung ist reifer geworden, ausgewogen, verlässlicher. 

Kein Gezicke mehr beim Anlassen, kein kilometerweites vorausschauendes Fahren Dank utopisch weiter Bremswege, weil er die Gefahr liebt. Er ist solide geworden, treuer, vielleicht auch etwas dankbarer. 

Und ich habs ihm auf meine Weise gedankt und ihn sehr ordentlich geputzt, gut zugeredet, am Heck gestreichelt, er hat einen neuen Werkzeugkoffer bekommen,… 

und jetzt freu ich mich auf den Sommer mit ihm. 

Was natürlich auch zu einem ordentlichen VintageFreitag gehört, sind die neuen Errungenschaften, diesmal in Form eines Geschenks. 

Danke an dieser Stelle dem Gönner dieser – im wahrsten Sinne des Wortes – fabelhaften Soundsysteme. 

 

Sollte ich es jemals schaffen sie wieder zum Laufen zu bringen, versprechen sie jedenfalls überraschende Momente (spannend hier das Tonband:Schmarrn) und melodiöse und überaus passende Neuerfahrung (Platte: Fräulein, darf ich bitten).


Ja, Baby is back!

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