Urlaubsgruss statt Montagsblues

Es gibt nix zu jammern: heute war ein ganz wunderbarer Montag.
5 Gründe keine Montagsblues zu schieben…

1.Ich wohn jetzt hier – im gestreiften Haus. Ich mag’s sehr.

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2. Wenn ich aus dem Fenster sehe, überwältigt mich der Anblick.
morgens:

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…und abends:

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3.Ich blog aus dem Garten. Ich hab überlegt: Vielleicht komm ich nicht mehr zurück.
a) Riva di Solto is wirklich wirklich schön…ruhig. Ich wusste nicht, dass mir das so gefehlt hat.
b) es gibt zwei Restaurants, zwei Tante Emma Läden, eine Bar (gloreicherweise unter unserer Wohnung) , einen Metzger, eine Schule, eine Apotheke und einen Arzt, eine Kirche und eine Eisdiele, aber keinen Freuleinladen – naja, hier würde eher Kuchen fehlen: den könnte ja ich machen.
c) mein Garten braucht mich. Ich „putz“ hier schon die Blumen aus und pflege meine Tiere. Ich habe eine Monsterspinne, die ich psychologisch betreuen muss, nachdem ich ihr Nest zerstört habe (ja, ihr Nest – nicht ihr Netz. Das Viech ist samt Beine ca 15 cm im Durchmesser – „Kontrolletie“ (dazu später mehr) meint übrigens: eher 20 cm – wie auch immer: Kasiopaia ist riesig und ein bisschen Angst hab ich schon von ihr), ich habe zwei Erdwespen – Benny und Jenny- eine davon hat versucht mich sogar zu okkupieren und wollte in mein Ohr kriechen.

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Mein Entenrudel braucht ihre Ration „täglich Brot“.
d) ein bisschen „Kontrolletie“ darf hier jeder…

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heute hab ich heißeres hysterisches Geschrei vom See vernommen – ich hatte mich schon mental für meinen „Baywatch“-Einsatz gewappnet und „rannte“ die zwei Meter zum See. Glücklicherweise passiert hier ja nix: Zwei italienische Bengel im Schlauchboot hatten lediglich ihr Padel verloren uuuuuuuund wieder bekommen.
Ich hab sie dann strafend angeschaut – sie haben gewunken ( fand ich wieder gut ).
Ich hab sicherheitshalber 1000 Bilder vom Blumen und Gebiergssee gemacht, dass ihr verstehen könnt, weshalb ich nicht mehr zurück kommen kann.

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4. Auf dem dörflichen Gemeinschaftsparkplatz steht noch EIN anderes deutsches Auto – Kennzeichen: Stuttgart. Der „Kontrolletie“ – eine großartige Wortschöpfung meines Geliebten – mit der er seine Sicherheits-und Aufpasserambitionen wunderbar zusammenfasst, hat das Ehepaar auch schon erfasst. Beim abendlichen verweilen an der Bar haben wir vier das „Deutsche im Ausland“-Klischee erfüllt: wir haben und schlichtweg ignoriert. Großen (stillen) Respekt hab ich ihnen gezollt, als sie (übrigens beide um die 60) ihre Flasche Wein mitgenommen haben- ich geh davon aus: die hatten noch nen Plan. Übrigens gibts ein ganz tolles Wort dafür. Laut Verona – Reiseführer heißt dass: „ombretta“ – kleiner Schatten…. Und meint: einen leichten Wein, den man auf den Tag verteilt trinkt. Man ist nie richtig betrunken und nie richtig nüchtern. Gratulation Schwaben, alles richtig gemacht ihr seid eben „italiano-vero“.

IMG_0240-0.JPG quasi immer ein bisschen blaue Stunde.
5. Apropos Vokabeln…Die ItalienischBücher liegen rum, sowie ich auch. Gefühlt wird mein italienisch nicht besser- aber Eile mit Weile. Bisschen südländisches Lebensgefühl sollte ich mir auf den Fall mitnehmen. Heute hat das italienische immerhin für 300 g Rinderhackfleisch und frische Lasagneplatten gereicht. Mit frischen Tomaten, Zucchini und Knoblauch hat es geschmeckt, als hätten wir nie etwas anderes gemacht.

IMG_0232-0.JPG Man darf uns Mama Miracoli nennen – uns beide!

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