Wider dem Montagsblues – 24. Februar

Gehörst du (wie ich) zu den Kindern, die am Ende der Ferien geweint haben, weil das “süsse in den Tag leben vorbei war” und der (Schul-)Alltag dich wieder hatte?

Heute weine ich nicht mehr, aber trauere schon am Sonntag Abend dem Wochenende hinterher.

Mit Grauen erwarte ich den Montag(, der sich meist als gar nicht so schlimm erweist.) Und heute ging es dann auch!

Um dem Montagsblues vorzubeugen, hab ich beschlossen mit ganz besonders offenen Augen durch die Welt zu gehen und 5 Dinge oder aber mehr zu finden, die mich an diesem Montag glücklich machen. Die es vielleicht sogar wert sind, sich an einem Sonntag Abend ungeduldig darauf zu freuen.

Du bist herzlich eingeladen mitzumachen!

Gib dem Montag eine Chance, vielleicht hält er wertvolles für dich bereit.

1. Fleißig lernen – der Urlaub kommt!

IMG_05252.Streetart Nürnberg – die Partei „Die Guten“ haben wieder zugeschlagen

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3. Streetart C & A

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4. Ganz speziell und genial – schauts euch mal an. Natürlich eine ganze Folge!

 

5. Es wird gebastelt… am Blog und Shop und überhaupt!

Seid gespannt – und nicht genervt: gut möglich, dass es zu Komplikationen kommt und ihr euch schwer tut freulein.com  in dieser Kalenderwoche zu erreichen.

Was kleines, lustiges, schnelles mit auf den Weg durch die Woche – der geht eigentlich immer:

FotoArnold Böcklin „Meeresidylle“ 1887 via

Ich könnte mich kaputt lachen. Wieder und wieder und immer noch, wenn ich nur daran denke.

Eine Geschichte, die beim Erzählen nicht lustig ist und nicht lustiger wird, die einem selbst aber aufgrund der Situationskomik jahrelang hinterher irrt und im Hirn umher spukt.

Und es begab sich zu einer Zeit, als ein noch unvermähltes Paar eine Stadt erkundete:

2009 Wien – Schloß Belvedere

Der damalige Freund und ich flanieren also durch diese altehrwürdigen und wirklich schönen Gärten, Parkanlagen und zuletzt durch die Hallen gefüllt mit dem Duft der Schätze dieser Welt: großartigen Skulpturen und Bildern. Begleitet vom Hintergrundgeräusch leidenschaftlichflüsternd diskutierender Kunstliebhabern.

Böcklin´s Meeresidylle zog mich gleich an und so hing ich unbestimmte Zeit vor diesem Gemälde – gedanklich beschäftigt mit folgenden, um sich kreisende Fragen:

Was zum Teufel hat es mit der Robbe auf sich?

Ist es die familiäre Hausrobbe, die ebenfalls gerettet werden muss?

Eine vorsorgliche Beute für späteren Strandgang?

Der Rucksack seines Kindes in Form einer Robbe?

Weshalb wirkt die Mutter gepresst wütend auf sein Mitbringsel?

(Seinen Blick nach zu urteilen, weiß er um diese Wut oder befürchtet er selbige. – Hatte es schon frühere Robbenintermezzo gegeben?)

Bekommen ein blonder Mann und eine dunkelhaarige Frau nach den Mendelschen Gesetze einen rothaarigen hyperaktiven Gnom?

Wie alt mag dieses aufgeregte Kind sein und weshalb trägt es einen Gürtel?

Wie kann es so behändig über instabile Koffertrümmer und glitschige Planken wetzen?

Und warum überhaupt – ist das seine Privatrobbe?

In mir selbst kichernd versunken, stand ich also da – wahrscheinlich mehrere Minuten, plötzlich schallt es hinter mit trocken vom Liebsten:

„Und wie heißt des Bild? „Da hat der Papa des beste draus g´macht“, oder was?“

Ich musste das Schloß verlassen – wirklich! Lachtränensalven platzend, Kunstliebhaber (ver)störend, Böcklins Meeresidylle vor meinem inneren Auge und all den offenen Fragen.

In diesem Sinne –

Dein Freulein Yvonne

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  1. Andrea #

    Du bist toll!

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