Archiv Dezember 2011

Aus gegebenen Anlass

29. Dezember

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Gestern Nacht ist im Alter von 109 Jahren Leonardo von uns gegangen.

Die, als ruhige Anführer der Hero Turtles bekannte gewordene, Ninja Schildkröte erlag ihrer schweren Krankheit.

Schon jahrelang war bekannt, dass der allseits beliebte Leonardo an schwerer Panzerzirrhose – tragischerweise ausgelöst durch übermässigen Pizzakonsum – litt.

Im Zuge dessen galt er als Vorreiter und Initiator der der ISRP (Internationalen Scientific Research of Panzerzirrhosen).

Als ältester der 4 Brüder kümmerte er sich aufopferungsvoll um die Pflege des vor 10 Jahren verstorbenen Ziehvaters Master Splinter.

In den letzten Jahren zog er sich aus der Öffentlichkeit zurück und vertiefte seine Kenntnisse in Meditation und fernöstlicher Literatur.

Seine Präzision im Umgang mit den zwei Katana Schwertern bleibt unvergessen.

Er hinterlässt eine große Lücke.

 

Ein Bild aus glücklichen Tagen

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Frohes Fest

24. Dezember

Ich hab die Woche etwas geschlampt! Nicht mit Projekten, aber mit der Dokumentation.

Ich hab zum 1. Mal Rotkraut angesetzt und eine Spekulatiustorte gebacken, ich hab fertig dekoriert (*endlich*) und Kinderpunsch fabriziert. Hier bitte frenetischer Applaus!

Ich habe nichts fotografiert und nichts aufgeschrieben. Zonk!

Ich wünsch euch allen ein schönes Fest im Kreis euer Lieben. Geduld bei nervigen Momenten, Freude über das Zusammensein, Zeit die schönen Dinge des Lebens zu genießen und Liebe, vor allem Liebe!

Der Blog geht in die Weihnachtspause… ich bin dann mal weg! Und ab 9. Januar wieder zurück pünktlich zum Montagsblues im Januar!

Danke fürs Lesen und Kommentieren, Danke für die Tipps und die Wertschätzung!

Eure Yvonne

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Wider dem Weihnachtsblues – 19. Dezember

Gehörst du (wie ich) zu den Kindern, die am Ende der Ferien geweint haben,… nee anders.

Gehörst du wie ich zu den Erwachsenen, die sich diesmal gar nicht auf Weihnachten freuen?

Mit Grauen und ganz unstimmungsvoll erwarte ich den Samstag!

Jedenfalls an diesem vorweihnachtlichen Spezialmontag:

Um dem Montags Weihnachtsblues vorzubeugen, hab ich beschlossen mit ganz besonders offenen Augen durch die Welt zu gehen und 5 Dinge zu finden die mich an diesem Montag glücklich machen, ja für die es vielleicht sogar wert ist, sich ungeduldig auf Weihnachten zu freuen.

Du bist herzlich eingeladen mitzumachen!

Gib Weihnachten eine Chance, vielleicht hält es wertvolles für dich bereit.

Hinterlasse einfach einen Kommentar mit deinem Link, ich freu mich.

1. Der Mann hat mir neue Kopfhörer geschenkt… übrigens zu Weihnachten. Weil ich aber eine so unfassbar brave Frau bin (und wir uns nix zu Weihnachten schenken), darf ich schon jetzt den Gehörgang mit Musik beschallen. Nun gibt es nicht wirklich Weihnachtsmusik, die mir gefällt, tut es im Moment „A warrior´s call“ von Volbeat  – eigentlich auch sehr treffend!

2. Beim Karten schreiben und vor allem beim „an die lieben Leute-Denken“ hab ich mich schon sehr weihnachtlich gefreut. Eigentlich sollte man öfter Karten oder Briefe schreiben – fühlt sich so nachhaltig an.

3.Das Weihnachtsoutfit bei Lucky Lola bestellt! Und das war wirklich das Aller-, Aller-, Allerbeste am ganzen Tag!

4. Jetzt doch! Eigentlich war ich ja der festen Überzeugung, dass mir kein Baum ins Haus kommt. Gerade weil wir nicht wirklich zu Hause sein werden, sondern zwischen den Jahren (übrigens einer meiner Lieblingsausdrücke, die man jedoch viel zu selten benutzen kann) unterwegs sein werden. Beim Einkaufen konnte ich mich dann doch nicht zurückhalten und hab mich wirklich sehr sehr sehr schön besinnlich gefreut, den hässlichsten kleinen Baum mitzunehmen. Weil ich ja schon im „Nachhaltigkeitsgefühl-Modus“ war, hab ich mich für eine mini Blautanne entschieden, die wir sogar noch einpflanzen können. Ganz weihnachtlich beschwingt, hatte ich auch gleich Visionen, den Baum als fortwährende Tradition ein- und auszupflanzen und NIE WIEDER einen anderen Weihnachtsbaum zu erwerben. 5. Am Abend hab ich mich dann bei einem Sprizz aufgemacht die Geschenke artgerecht zu verpacken. War dann auch gar nicht so schlimm und ich war ziemlich überrascht wie treffend mein geliebter Mitbewohner schöne Dinge für liebe Leute erworben hat.

Alles in allem freu ich mich aber vor allem auf das Nichtstun und Rumsitzen, mit vollem Bauch und um mich herum Menschen, die ich mag. Vorfreude wird sich wohl nicht mehr einstellen, aber ich bin mir sicher, dass ich mich spätestens am Weihnachtsmorgen (wenn ich wie üblich um 4 Uhr aufgeregt aus dem Bett falle) auf ein frohes Fest mit meine Lieben einlassen kann.

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Projekt 365 – 19. Dezember

19. Dezember – Karten drucken

Die weihnachtlichen Vorbereitungen laufen trotz großem Desinteresse auf Hochtouren… mehr dazu im Montagsblues…!

 

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Projekt 365 – 18. Dezember

18. Dezember – Kuschelkissen

Den ganzen Tag überleg´ ich schon, ob heute ein besonderes Datum ist. Immerhin hab ich das wohl geistig so abgespeichert!

Ein besonderer Tag eines Familienmitglieds oder eines Freundes kann es nicht sein, sowas schreib ich mir auf.

Ich bin etliche Lieblingsmusiker durchgegangen – kein Geburtstag. Dann endlich, die Erlösung (samt Lachanfall) am Nachmittag! Na klar, der erste große Schwarm (M. R.) hat heute Geburtstag! Unfassbar, da ist schon viel Wasser die Pegnitz herunter geflossen und ich merk mir immer noch so einen nebensächlichen Fakt. Nachdem ich davon ausgehe, dass der Gute nicht mal mehr meine Namen weiß, geschweige denn ein Bewusstsein dafür hat, dass es mich womöglich immer noch gibt, hab ich mich wirklich wichtigerem gewidmet.

Ich habe das Loch im Kuschelkissen genäht!

Heute morgen wachte ich in einem Meer aus Minibällen auf… nicht solche Bälle, die du vielleicht aus dem Smörebrödland bei Ikea kennst (das wäre ja gruslig gewesen!!), sondern eben weiße Minibälle. Die unversiegbare Quelle allen Übels? Das rote Herzkuschelkissen!

Seit ich denken kann, bin ich Besitzerin eine Kuschelkissens. Früher heiß geliebt, heute eher pragmatisch betrachtet die beste Art eine Männerschulter weicher zu machen . Aber damals wie heute gilt, dieses Kissen geht auf alle Reisen mit, einfach um die Sicherheit zu haben immer gut gebettet zu liegen. Selbst wenn die Kissen hart und unförmig oder womöglich gar nicht vorhanden sind, rettet mich dieses Kissen über die Nacht.

In meiner Kindheit focht ich böse Streits mit meiner Mutter aus, die nach dem 10 mal stopfen entschloss das Kissen heimlich zu entsorgen und durch ein neues zu ersetzten. Natürlich blieb der Kissenaustausch nicht unbemerkt und der Zwist folgte auf dem Fuße. Später schmiss ich dann die kaputten Kissen (herzlos) weg und ersetzte sie selbst durch neue, bessere Modelle!

Tja, letztendlich kam ich bei meinem jetzigen Kissen an. Ein Wahnsinnsmodel – perfekt ausgereift, feinster Schlafkomfort, edle Samtseite für den kalten Winter, luftige Microfaserseite für den heißen Sommer, weiche kleine Bälle (bisher wusste ich nicht, welche Farbe sie hatten) die sich geschmeidig an die Kopf und Arm/Schulterform anschmiegen. Der pure Luxus!

Um ehrlich zu sein stören mich die rose Kreuzstiche auf dem roten Herzkissen nicht sonderlich, eher wird das ganze zu (m)einem Liebhaberstück!

Jedenfalls gäbe es jetzt doch einen rießen Terz, wenn mein Lieblingsmitbewohner auf die Idee käme das Kissen ohne Dessouswaschbeutel in den nächsten Waschgang zu werfen. Das Kissen muss unbedingt vor der Abnutzung geschützt werden, denn es soll ja noch länger durchhalten.

Manche Dinge ändern sich vielleicht doch nicht wirklich…

 

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