Archiv Juli 2011

Projekt 365 – 31. Juli

31. Juli – Daumen hoch

Es gibt Dinge an mir, die nur ein ganz kleiner Personenkreis jemals in Natura gesehen hat – dazu zählt meine Naturhaarfarbe, ungeschminkte Lippen und unlackierte Nägel.

(Ich halte es da mit Bob Hope: „Wenn eine Frau sich die Lippen nachzieht, so ist das, wie wenn ein Soldat sein Maschinengewehr putzt.“)

Ich bin vor Jahren dazu übergegangen  Rottönen zu tragen, da ich nicht sehr viel Wert auf Schickschnack-Nagelkunst oder orangebraune Lippen lege.

Der heutige verregnete Sonntag steht aber im Zeichen von Überflüssigem und so ist das Projekt heute rosarote Leopardennägel zu bekommen.

 

Falls sich jemand wirklich damit auseinandersetzen möchte (Beweisfotos!Beweisfotos!), findet er hier die Beschreibung:

 

Hellen Nagellack als Grund/mit dunklem Akzente setzten

 

Punkte mit Eyeliner eingrenzen und nach dem trocknen mit Klarlack versiegeln

 

sich wundern und fragen, wie lang man das wohl erträgt…

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Projekt 365 – 30. Juli

30. Juli – Brot gebacken

 

In der Wohnung duftet es ganz wunderbar und ich fühle mich sehr bodenständig.

Unglücklicherweise bin ich nicht so gut vorbereitet worden, wie es vielleicht von Nöten gewesen wäre.

Aber die Umstände sind nun mal so wie sie sind und ja, auch als semiprofessionelle Teilzeithausfrau komme ich blendend zurecht.

Unsinnige Haushaltsgeräte können helfen!

Und so hab ich den Brotbackautomat vom Schrank geholt, im Zuge dessen gleich mal entstaubt, und alle Zutaten reingeworfen.

Dann hab ich mich für 3 Stunden ins Bett gelegt und gewartet.

Und hier das Rezept:

  • 200g Weizenmehl
  • 200g Roggenmehl
  • ein Päckchen Trockenhefe
  • Salz
  • 250ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 4 EL Sonnenblumenkerne
  • 3 EL Kürbiskerne
  • 7 TL Sesam

Wenn ihr keinen Brotbackfrondienstleistenden habt müsst leider selbst kneten, den Teig an einem warmen Ort          30 Minuten gehen lassen, nochmal kneten, den Backofen auf 180 Grad vorheizen, und das Brot für 50 Minuten in einer Kastenform backen lassen.

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Projekt 365 – 29.Juli

29. Juli – Schlüsselbänder

 

Ich finde die neuen Webbänder ganz reizend und wollte sie umbedingt zum Einsatz antreten lassen.

Die Metallbeißerchen hab ich mir bei der wunderbaren Nähmarie bestellt, auf deren Möwenbaby ich ganz neidisch bin – bei mir gurren nur Ekelstadttauben und werden in regelmässigen Abstände mit einem Super Soaker verscheucht. Besonders gefällt mir, dass eine klassische Konditionierung stattgefunden hat und die Täubchen schon beim Pumpgeräusch panisch davonflattern.

 

Weil ich wiedermal keine Nerven hatte Anleitungen zu wälzen und sondieren, hab ich die Schlüsselbänder so ausgeklügelt:

 

Stoffrest doppeltlegen und auf die Größe des Metallbeißerchens zuschneiden.

Auf links nähen.

Drinnen nach draußen stülpen und schön glattbügeln.

Webband heißkleben und festbügeln (am besten einen dünnen Stoff zwischen Band und Bügeleisen legen)

Kante auf Kante legen und zusammennähen.

Klammer festbeißen lassen – das Kerlchen mit einer Zange unterstützen – auch hier hilft ein Stoff zwischen Zange und Beißerchen, sonst gibts unschöne Druckstellen.

Sich an seinen neuen Schlüsselanhängern erfreuen.

 

Achtung auch hier gilt: Sie wünschen – wir spielen.

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Projekt 365 – 28. Juli

28. Juli – Kleiderbügel verschönert

Bei dieser begabten Dame habe ich die Anleitung für diesen wunderbaren Bügelbezug her.

Für mich Grobmotoriker und Drängler hab ich die Anleitung nach dem ersten Versuch abgewandelt und schluderiger (ein schwaches Verb?) gestaltet.

 

Und das geht so:

Haken rausdrehen und Holz mit Vließ umwickeln.

 

Bogen auf Stofflegen und zuschneiden (Nahtrand lassen)

Auf links nähen

Umwursteln

Bügelbogen beziehen (eine schöne Alliteration)

Seiten umnähen und Haken durch Stoff wieder reindrehen

Schleife binden – passt.

Wiedermal ein „das gewinnt keine Preis“ Nähwerk, aber den Zweck erfüllt es umbedingt.

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Projekt 365 – 27.Juli

27. Juli – Hütchenzeit

 

Es ist wieder Hütchenzeit. Ich bin ein großer Fan von Federpads und habe endlich einige zu einem erschwinglichen Preis erworben.

Weil mir das Glück aber nicht immer so hold ist, habe ich beschlossen in Zukunft eine Federpadmanufaktur zu eröffnen.

Und so gehts…

Du brauchst:

  • Schere
  • Haarklammer
  • Heißklebepistole
  • 2 Filzpads – tropfenförmig zugeschnitten
  • Federn – am Besten eignen sich Marabufedern

 

Du klebst also die erste Federnschicht auf die breite Seite des Filztropfens.

So verfährst du auch mit den anderen Schichten.

Was nicht passt wird passend gemacht. Schneide dir die Federn zu, so dass sie sauber enden.

 

Nun drehst du dein Federpad um, bestreichst deinen Filztopfen mit Kleber, klemmst den zweiten Filztropfen in die Haarspange, klebst diese Kombination auf und lässt es trocknen.

 

Dann erfreust du dich an dem Federhütchen und dir:

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